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Touch
the future...
Welcome - hier bist Du genau richtig. Das ultimative und zeitgemäße Info-Tool der Innung des Metallhandwerks Bielefeld. Unser Angebot soll über die Berufsbilder, Möglichkeiten und Chancen informieren, die einer Berufswahl für den weiteren Lebensweg vorausgehen. Information für Berufe mit Zukunft ! Eine Einladung für ein neues Selbstverständnis im Bereich Metallverarbeitender Berufe im Handwerk, vielseitige und anspruchsvolle Berufe die einen Großteil der Basistechnologie unserer Wirtschaft darstellen. Grundlage für viele Herstellungsverfahren, Produkte und Branchen, ohne die eine moderne Gesellschaft nicht denkbar wäre. Berufsbilder im Metallhandwerk Im Metallhandwerk gibt es nach der erneuten Neugliederung der Berufsausbildung im Wesentlichen vier Hauptberufsbilder. 1. Metallbauer | 2. Feinwerkmechaniker | 3. Mechatroniker | 4. zusätzliche Berufe
Hintergründe Diesen Berufsbildern liegen viele alte Berufe zu Grunde, die sich im technischen sowie strukturellem Wandel der Zeit immer weiter entwickelt haben. Die Produktionsverfahren und Methoden wurden zum Beispiel durch die Einführung der Computertechnologie zwischenzeitlich stark verändert. Auch die veränderten Märkte der letzten Jahre führten dazu, dass sich die Unternehmen, die ja die praktische Ausbildung der Fachkräfte im DUALEN SYSTEM bewerkstelligen, mit anderen Fachgebieten und Tätigkeitsfeldern beschäftigten. Zusätzlich vermischten sich die Berufsbilder mehr und mehr miteinander. Dadurch wurden Grenzen überschritten und die eindeutige Trennung von Berufsbildern der Vergangenheit nach und nach verschleiert. Um der Vielfältigkeit von Berufs- und Betätigungsfeldern der Handwerksunternehmen
unserer Wirtschaft Rechnung zu tragen, folgt die Unterteilung der Berufsbilder
aus historisch gewachsenen Gründen in Fachrichtungen. Die Fachrichtungen
untergliedern sich wiederum in Schwerpunkte. Dies dokumentiert - Handwerk
war und ist schon immer innovativ, modern und flexibel! Der Metallbau ist in drei Fachrichtungen unterteilt: Konstruktionstechnik,
Metallgestaltung, Nutzfahrzeugbau. Köpfchen ist gefragt, wenn es um die Programmierung einer Laserschneidmaschine oder um die Inbetriebnahme mechanischer oder elektromechanischer Antriebs-und Bewegungselemente geht. Auch die Computertechnologie hat dieses Berufsbild stark verändert. Ohne den Einsatz von leistungsfähiger EDV wäre eine rationelle Fertigung von z.B. mehrfach gebogenen Rohrleitungen nicht mehr denkbar.
Konstruktionstechnik Im Fachbereich Konstruktionstechnik gibt es vier Schwerpunkte: · -Metallbautechnik Der Metallbauer beschäftigt sich mit der Fertigung von Fenstern, Türen,
Toren aus Stahl, Aluminium und Kunststoff. Der Errichtung von Treppen,
Podesten, Arbeitsbühnen, Hallen und geschweißten Stahlkonstruktionen
wie Brücken, Kamine, und Arbeitstürmen. SCHWERPUNKT ANLAGEN- UND FÖRDERTECHNIK Der Schwerpunkt Anlagen- und Fördertechnik beinhaltet den Bau von Kranen für tonnenschwere Lasten, die Herstellung, Inbetriebnahme, Instandsetzung und Wartung von Aufzügen und von Förder- und Fertigungsanlagen jeder Größenordnung. SCHWERPUNKT BLECHTECHNIK Er fertigt und montiert geometrisch aufwendige Blechkonstruktionen. Zahlreiche Ausübungsmöglichkeiten insbesondere im Bereich der Herstellung von Objekten und Anlagen aus Fein- und Mittelblech, wie z.B. Behälter, Verkleidungen, Be- und Entlüftungsschächte, Aggregate und Karosserieteile stellen höchste Qualitätsanforderungen. Modernste Technologien wie Laserschneiden und Laserschweißen, CNC-Stanz-, Nibbel- und Biegetechnik finden hier ihre Anwendung. Metallgestaltung Die Fachrichtung Metallgestaltung lehrt dem Metallbauer nicht nur den Umgang mit Schmiedeeisen, sondern auch den Umgang mit hochwertigen Materialien wie Edelstahl, Bronze Kupfer und Glas. Es werden nicht nur Gitter, Portale und Geländer mit hohem gestalterischem Einfühlungsvermögen kunstvoll gestaltet. Heutzutage gilt es auch die Umsetzung an zeitgemäße architektonische Vorgaben zu realisieren. Durch die Restaurierung alte Werke wird auch im Bereich der historischen Denkmalpflege ein großer Beitrag zur Pflege unserer Kulturen und Traditionen geleistet. Auch der Möbelbau und das Design von Gebrauchsgegenständen aus der Kombination Metall, Glas, Holz sind elementare Betätigungsfelder. Nicht zu vergessen der künstlerische und gestalterische Anspruch in Form von kreativ geschmiedeten Teilen aus Eisen, bis hin zur zeitgenössischen Kunst die in Form von "verrosteten Rauminstallationen" als dekorative Elemente Eingang in viele Lebensbereiche unserer Gesellschaft finden. In der Metallgestaltung ist vorwiegend Kreativität, handwerkliches Geschick beim manuellem Arbeiten und Gefühl für das richtige Verfahren beim jeweilig eingesetzten Material gefragt. Nutzfahrzeugbau Im Schwerpunkt Fahrzeugbau muss der Metallbauer Nutzfahrzeuge aller
Art kennen. Sonderanfertigungen von Aufbauten und Rahmen für Nutz- oder
Spezialfahrzeuge, Neubau oder Instandsetzung von Tank- oder Silofahrzeugen,
die Anfertigung von Sonderfahrzeugen wie z.B. Spezialsattelauflieger
für den Schwerguttransport oder Sonder-Löschfahrzeuge für Flughäfen
- in allen Fällen kommt es darauf an, dass individuelle Lösungen im
Rahmen der technischen Möglichkeiten und Vorschriften gefunden und angewandt
werden. Der Schwerpunkt der Landmaschinenmechanik beinhaltet die Herstellung,
Wartung, Instandsetzung und Montage von Baugruppen, Bauteilen und Systemen
an Fahrzeugen, Maschinen, Geräten und Anlagen der Land-, Forst-, Garten-,
Bau- oder Kommunalwirtschaft. Dies kann sein: Traktoren, selbstfahrende
und gezogene Arbeitsmaschinen wie Getreide- oder Erntemaschinen, Bodenbearbeitungsgeräte,
Pflanz- und Sämaschinen, Düngemaschinen, Transport- und Fördergeräte,
Hofmaschinen, Stalleinrichtungen, Melk- und Kühlgeräte, Spezialmaschinen
für die Forstwirtschaft, Maschinen zur Abfallbeseitigung und Straßenreinigung. Die Feinwerkmechanik ist in drei Schwerpunkte untergliedert, bei denen heute Branchenübergreifende Schnittstellen- und Qualitätsanforderungen immer höher werden. Der Feinwerkmechaniker arbeitet in der Teilefertigung, Montage und Instandhaltung von komplexen Maschinen, Anlagen und Systemen. Er muss im Team an unterschiedlichen Problembrennpunkten wirken, ausgehend von komplexen, Computergestützten Fertigungsprozessen in Werkstätten bis hin über Montagebaustellen oder im Servicebereich beim Kunden. Besonders kennzeichnend für dieses Berufsbild ist der stark zunehmende Einsatz von Steuer- und Regelungstechnik, Computergestützter Technik (CNC, CAD/CAM, CAQ) im Bereich Fertigung sowie der EDV in allen Wertschöpfenden Geschäftsprozessen. Aber auch die Notwendigkeit unverzichtbarer Qualitätsmanagementmethoden, zeigen die stetig wachsende Herausforderung in diesem Beruf, der mit früheren Berufsdarstellungen längst nicht mehr vergleichbar sind. Der Feinwerkmechaniker im Schwerpunkt Maschinenbaumechanik arbeitet in drei Gewerken nach technischen Zeichnungen, Schalt- und Funktionsplänen, Reparatur- und Betriebsanleitungen. Die Werkstücke werden manuell oder maschinell in hoher Präzision bearbeitet. Gearbeitet wird in der Werkstatt, bei Reparatur, Wartung und Inspektion aber auch direkt beim Kunden. Allgemeiner Maschinenbau ALLGEMEINER MASCHINENBAU WAAGENBAU ERZEUGENDE MECHANIK Feinmechanik Der Feinmechaniker stellt Baugruppen, Geräte und Systeme überwiegend kleiner Bauart und höchster Präzision her. Er wartet sie und hält sie instand. Da der Feinmechaniker spezielle Fertigkeiten besitzen muss, ist diese Ausbildung in weitere Schwerpunkte zu untergliedern. FEINGERÄTEBAU NÄHMASCHINENINSTANDHALTUNG Werkzeugbau Der Feinwerkmechaniker im Schwerpunkt Werkzeugbau stellt Werkzeuge, Vorrichtungen und Formen für die Serienfertigung her oder repariert diese. STANZWERKZEUG- UND VORRICHTUNGSBAU Die Mechatronik kommt in vielen Sparten des Maschinen- und Anlagenbaus zur Anwendung, z.B. bei verketteten Transport- und Montagesystemen, flexiblen Werkzeug- und Sondermaschinen, in der chemischen Industrie und vielen anderen Bereichen. Der Mechatroniker arbeitet an unterschiedlichen Einsatzorten. Beim Neubau und der Installation von Maschinen, Geräten und Anlagen und bei Service- und Instandsetzungsarbeiten kommt er zum Einsatz. Immer mehr wird heutzutage in den Betrieben Service und Montage aus "einer Hand" verlangt. Der Mechatroniker ist an der Schnittstelle zwischen dem Mechaniker und dem Elektroniker tätig. Zu den Schwerpunkten in der Ausbildung dieses Berufes gehören die manuelle und maschinelle Werkstoffbearbeitung, das Zusammenbauen von mechanischen, elektromechanischen, elektrischen und elektronischen Komponenten, das Montieren von Anlagen und die Instandhaltung dieser Anlagen oder Anlagenteile. Die Ausbildung zum Mechatroniker/zur Mechatronikerin hat seinen Ursprung in der Industrie. Aber auch im Handwerk besteht immer mehr Bedarf an Mitarbeitern, die diese Qualifikation haben. Deshalb bieten auch verstärkt Handwerksbetriebe im Metallhandwerk diesen Ausbildungsgang an.
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| Innung des Metallhandwerks Bielefeld In der Kreishandwerkerschaft Bielefeld Hans-Sachs-Str. 2 33602 Bielefeld Tel.: 0521.58009-0 Fax 0521.58009-42 info@kh-bielefeld.de | |||||||||||||||||||||||||